Florian Bolz vom Geraer Zabelgymnasium Pierre-de-Coubertin-Preisträger

Vier Geraer Schüler in der Landessportschule Bad Blankenburg geehrt

von Jens Lohse

Vier Pierre-de-Coubertin-Preisträger des Jahres 2019 kommen aus Gera. Unter denen am Dienstag in der Landessportschule in Bad Blankenburg geehrten Schülern sind Maximilian Rehfeld vom Goethegymnnasium/Rutheneum seit 1608, Yannick Reichenbach vom Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium und Leah Lendorf von der Debschwitzer Schule.

Der Preis wird alljährlich vom Landessportbund Thüringen gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport vergeben. Anliegen des Schulpreises ist es, dem Schulsport einen fördernden Impuls zu geben, ehrenamtlichen Einsatz zu würdigen und Schüler auch nach ihrer Schulzeit für ein Engagement im Sport zu motivieren.

Angehender Lehramtsstudent

Ebenfalls zum Bunde der Preisträger gehört Florian Bolz vom Zabelgymnasium. Der 19-Jährige zählt zu den sportlichen Allroundern. „Wie fast jeder kleine Junge habe ich als Fußballer begonnen. Mit neun Jahren bin ich dann zur Leichtathletik gewechselt und habe mich da wohl gefühlt“, erinnert er sich. Kugelstoßen und Speerwerfen waren seine besten Disziplinen beim 1. SV Gera und danach beim LV Gera. Zweimal wurde Florian Bolz Thüringer Vizemeister, qualifizierte sich damit sogar für die Mitteldeutschen Titelkämpfe, bei denen er als Speerwurf-Sechster in Regis-Breitingen 2014 mit 37,32 Meter seine beste Platzierung erreichte. Ein Jahr später landete er in Gotha mit 41,36 Meter auf dem siebenten Rang. Fast wäre er nach der zehnten Klasse ans Sportgymnasium nach Jena gewechselt. Es kam anders. Florian Bolz entdeckte den Volleyball als seine Sportart. Er meldete sich nach einem „Jugend trainiert für Olympia“-Wettkampf auch beim Geraer VC an.

Am liebsten spielt er Beachvolleyball und nahm bereits an diversen U 18- und U 20-Landesmeisterschaften teil. Jüngst war er mit seinem Beachpartner Fabio Mühlau an einem B-Turnier des Thüringer Volleyballverbands in Gera beteiligt.

Seine Schulsportlaufbahn verlief genauso vielseitig. „Beim Volleyball, Basketball, Fußball oder in der Leichtathletik – fast überall war ich bei Jugend trainiert für Olympia am Start. Oft haben wir den Sprung zu den Landesfinals geschafft. Die Teilnahme an einem Bundes­finale ist mir nie gelungen. Da waren die Sportgymnasien immer zu gut“, so Bolz. Besonders geprägt an der Schule hat ihn Sportlehrer Volker Stumpf, in dessen Volleyball-Arbeitsgemeinschaft er Gefallen an der Sportart fand. „Aber auch zu Herr Czekalla oder zu Herr Thiel hatte ich ein gutes Verhältnis“, erinnert er sich. Oft hätte er zu den Sport-Assen des Zabelgymnasiums aufgeschaut, die an seiner Schule Jahr für Jahr gewählt werden. „Lukas Kokott, Angelina Otto und Tim Schneegaß haben bei mir den meisten Eindruck hinterlassen“, sagt Florian Bolz, der viele Jahre als Klassensprecher oder stellvertretender Klassensprecher tätig war und im Sport als Beachvolleyball-Schiedsrichter fungierte. Nun möchte er gern Sportlehrer werden. Zweitfach soll Wirtschaft/Recht sein. „Ich bereite mich gerade auf den Eignungstest in Leipzig vor. Beruflich etwas mit dem Sport zu tun zu haben, wäre schon nicht schlecht. Der Sport ist ein wichtiger Teil meine Lebens geworden. Auch in meiner Freizeit werde ich mich damit weiter befassen“, so der angehende Lehramtsstudent abschließend, mit einem Abiturdurchschnitt von 1,6 als eine gute Grundlage.

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